Landwirtschaft

Projekt „Landsicherung fur Biodynamische Höfe durch ein innovatives Altersvorsorgemodell“

Die Sicherung von Land fur Biodynamische und biologische Höfe durch eine Gemeinschaftvon Menschen im Umfeld der Höfe ist die Grundidee der Kulturland e-G. Im Rahmen dessehr erfolgreichen Aufbaus der Genossenschaft begegneten uns einerseits immer wieder ältere Menschen, welche gerne einen größeren Betrag zur Sicherung von Land zur Verfügung stellen möchten. Allerdings benötigen sie aus dieser Summe einen monatlichen Betrag zur Aufstockung ihre Alterssicherung, bis dieser Betrag abgebaut ist. Andererseits gibt es junge Menschen auf oder im Umfeld der Höfe, welche ihre Altersvorsorge durch monatliche Beiträge aufstocken möchten und diese Mittel ebenfalls gerne durch Landkauf sichern möchten.

Beide Interessentengruppen kann Kulturland bisher nicht bedienen. Kulturland muss für den Kauf von Nutzflächen für die Höfe regional ansässige Kommanditgesellschaften (KG) gründen, um die Anforderungen des Grundstücksverkehrsgesetzes zu genügen. Daraus entstand die Idee, beide Gruppen in
dieser KG zusammenzuschließen.

Gesellschaftliche Relevanz des Themas
In vielen Bereichen knüpft das Projekt an gesellschaftlich sehr relevante Themen an, und die
gleichen Themen finden sich im Gründungsimpuls der Gemeinnützigen Treuhand Hamburg.
· Die Sicherung von Land für ökologisch besonders wertvolle regional eingebundene
Biodynamische Höfe wird als Gemeinschaft und als soziale Innovation angegangen
Mit dem Modell kann ein Beitrag geleistet werden, wie in Zeiten der Landspekulation
und extrem steigenden Pachtpreisen Land für die Höfe gesichert werden kann.
· Durch die direkte Verbindung von älteren Menschen, die Geld einlegen und
monatlich wieder herausnehmen möchten, mit jüngeren Menschen welche
Altersvorsorge aufbauen möchten, kommt Geld aus der Anonymität und wird zu
einem sozialen Gestaltungsinstrument.
· Ein weiteres gesellschaftlich hochrelevantes Thema ist die Verbindung von Höfen und
der Lebensmittelerzeugung mit den Menschen der Region. In einer Zeit, wo die
Gesellschaft den Bezug zum Boden und zur Natur zu verlieren droht, kann über
Kulturland und das Projekt das Thema Ernährungsbildung auf eine neueWeise
intensiviert werden und zu einemWertewandel beitragen.

Förderung durch die GTS: 6.000 Euro

Entwicklungshilfeprojekt SACDEP Kennya

Die Entwicklungsgesellschaft wurde 1991 in Kennya gegründet. Die konventionellen Anbaumethoden mit chemischer Düngung war logistisch unsinnig und die Produkte durch diese externalen Kosten zu teuer geworden. Die Gesellschaft hilft seit 17 Jahren Jahren, dass die Bauern, es sind nun schon 40.000 Familien, eine dramatsche gesellschaftliche Wende vollziehen können. Durch die Umstellung der Landwirtschaft auf Low Cost External Input Anbaumethoden, können sich die Landwirte heute Häuser bauen, Ihre Kinder zur Schule schicken und ärztliche Versorgung erhalten.

Förderung der GTS: 6.000 Euro

Mehr Informationen: www.sacdepkenya.org

Projektbeschreibung (PDF)

Projektbericht (PDF)

Die Hofkinder

Der Waldkindergarten beim Demeterhof Tangsehl in der Göhrde (Wendland)

Freiräume für Kinderträume

In einem lichten Waldstück neben einem Feld und von alten Eichen umringt, ist der Platz der Hofkinder. 15 Kinder und zwei Erzieherinnen sind bei Wind und Wetter zu jeder Jahreszeit hier draußen unterwegs und gestalten miteinander den Vormittag.  An die Waldorfpädagogik angelehnte Strukturen bieten einen schützenden Rahmen für Freiheit unter freiem Himmel. Lieder, Geschichten und Reigen führen durch das Jahr, das hier mit allen Sinnen erlebt werden kann. Durch die unmittelbare  Nähe zum Demeterhof Tangsehl können die Kinder aktiv am Leben und Treiben auf dem Bauernhof teilnehmen. Tiere und Pflanzen, das Säen und Ernten und die Kreisläufe des Waldes, des Jahres und des Lebens sind hier allgegenwärtig.

Unterm Blätterdach

Wie das Meiste im Leben, ist auch der Kindergarten immer in Bewegung. Da es außer einem wunderbaren Bauwagen für Regentage kein festes Dach über dem Kopf gibt, müssen die Räume immer wieder neu erschaffen werden. Mal entsteht ein Waldhaus, eine Höhle, ein Tipi oder im Winter ein Iglu. Es wird erbaut, erkundet, in Beschlag genommen und auch wieder verwandelt. Die liebevollen und doch festen Strukturen und die innere Haltung der Erzieherinnen bieten genug Sicherheit, dass alles andere in Bewegung bleiben kann. Sie sind feste, schützende Mauern deren Innenraum immer wieder von den Kindern neu gefüllt und belebt wird.

Waldkinder im Wandel

Träger des Waldkindergartens ist der gemeinnützige Hofkinder e.V. Im letzten Jahr ist es gelungen genug  Spenden für einen neuen Bauwagen zusammenzutragen, unter anderem von der gemeinnützigen Treuhandstelle Hamburg e.V.. Er ist bereits gebaut, eingeweiht und begleitet die Kinder jetzt warm und trocken durch den Winter.

Weitere Informationen zum Projekt: http://hofkinder.com/

Projektförderung durch GTS: 2.000 Euro

Gemüse Genossenschaft

Zwei Jahre lang haben die Initiatoren, Matti Pannenbäcker (Unternehmensberater) und Richard Kaatz (Gemüsegärtner) umfassende Vorbereitungen zur Gründung der ersten GemüseGenossenschaft in Norddeutschland getroffen. So wurde das Betriebskonzept durch umfangreiche Berechnungen zu Wirtschaftlichkeit, Infrastruktur und Anbauplanung entwickelt sowie mit Hilfe von Juristen die rechtlichen
Grundlagen geschaffen. Gemeinsam mit der Leuphana Universität wurde das Gemusekonsumverhalten von Testhaushalten analysiert und daraus ein Preis- und Mengensystem abgeleitet. Zudem wurde ein
professioneller Webauftritt unter www.WirGarten.com entwickelt. Seit ü ber einem Jahr sind die Initiatoren auf Flächensuche und stehen inzwischen in Pachtverhandlungen, sodass am 03. März 2017 die WirGarten Lüneburg Genossenschaft gegründet wird und voraussichtlich im Frühjahr 2018 das erste Gemüse aus dem WirGarten Lüneburg geerntet werden kann.

Projektförderung der GTS: 4000 Euro

Wir sind die, auf die wir gewartet haben (Oktobertagung Gena)

Rund 300 Demeter Landwirtschafts- und Gärtnerei-Lehrlinge diskutieren in Gera die Zukunft der Landwirtschaft

Unter dem Motto „Visionen schlagen Wellen“ trafen sich rund 300 Unterstützer und Auszubildende der biologisch-dynamischen Bewegung in der Freien Waldorfschule Gera.

Umgeben von modernisierter Plattenbauromantik und den, platztechnisch begrenzten Räumlichkeiten der Schule, erwarteten uns hier einige Neuerungen.

So war dies die erste Oktobertagung, die in einem der neuen Bundesländer stattfand und den Besuchern über insgesamt 5 Tagen die Möglichkeit gab, sich auszutauschen, zu diskutieren, zu philosophieren und sich zu vernetzen.

Eine große Gruppenarbeit zu Beginn der Tagung öffnete den Raum, um Visionen zu formulieren und in einer Podiumsdiskussion am Ende der Tagung in großer Runde zu diskutieren.

Projektförderung der GTS: 1500 Euro

Archiv

Projekte vor 2016

weitere Projekte finden sich in den Jahresberichten der GTS.

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