Archiv Projekte Bildung vor 2016

Interkultureller Waldorfkindergarten Hamburg-Wilhelmsburg

Gründungsspende

Getreu dem Grundsatz "Egal, woher du bist, du bist willkommen" nimmt der Interkulturelle Waldorfkindergarten Wilhelmsburg alle Kinder dieses benachteiligten Stadtteils auf - ungeachtet ihrer Herkunft, Befähigung und Religion: So sind hier auch Kinder mit Migrationshintergrund, Kinder mit Sprachförderbedarf, Kinder aus sozialen und kulturellen Brennpunkten ausdrücklich erwünscht. Sie erhalten auf Grundlage der bewährten pädagogischen Ideale Rudolf Steiners und der damit verbundenen Wertschätzung kultureller Vielfalt eine aussichtsreiche Bildungsalternative. Die schnell wachsende Zahl der hier betreuten Kinder zeigt, wie gut sich dieser innovative Kindergarten seit seiner Eröffnung 2009 bewährt. Durch eine Spende konnte der Kindergarten, der durch die 2008 gegründete Initiative Interkulturelle Waldorfpädagogik in Wilhelmsburg ins Leben gerufen worden war, in seiner weiteren Aufbauarbeit unterstützt werden.

Hofkinder e.V.

Restaurations Bauwagen

Ein Waldstück des Demeterhofes Tangsehl im Wendland beheimatet den Waldkindergarten Hofkinder e.V. Ein eigenes Kindergartenhaus konnte auf dem Hof bisher noch nicht realisiert werden. Schutz und Unterkunft finden die Kinder deshalb vor allem in einem im Wald gelegenen Bauwagen oder - bei sehr schlechten Witterungsbedingungen - auch im sogenannten Schülerhaus sowie im Stall auf dem Hof. Der Bauwagen wies allerdings Mängel auf: Weil er undicht war, entwich Wärme, und der Eingangsbereich war nicht hinreichend kindgerecht angelegt. 2011 konnte der Bauwagen durch eine Förderung renoviert und um einen Terrasseneingang erweitert werden; auch der Vorplatz des Bauwagens wurde angemessen und sicher gestaltet. Da ein eigenes Kindergartenhaus dennoch Projektziel bleibt und der Landkreis hiervon überzeugt werden muss, wurde zusätzlich die Zusammenarbeit mit einer professionellen Kita-Beratung gefördert.

Lichtwark Schule

Projekt Farbmäuse

Die Lichtwark Schule in Hamburg hat es sich zur Aufgabe gemacht, die kreativen Potenziale bei Kindern zu entdecken und deren Entfaltung durch die Mittel der Bildenden Kunst möglichst früh zu fördern - gerade auch bei Kindern mit speziellem Förderbedarf. Im Rahmen des Pilotprojekts Farbmäuse, das 2011 in Kooperation mit der Museumspädagogik und unter ehrenamtlicher Einbindung der Eltern stattfand, besuchten Fünf- bis Sechsjährige das Museum für Kunst und Gewerbe. Hier sammelten sie Eindrücke von Bildern und Objekten, um anschließend selbst tätig zu werden. Unter Anleitung einer Künstlerin und einer Kunsttherapeutin, mittels Farben, Geschichten und vielfältiger Materialien entstanden originelle Einzel- und Gemeinschaftsarbeiten. Dieses Arbeiten stärkte die (Selbst-)Wahrnehmung, die Phantasie und Konzentration der Kinder. Sie lernten eine bildreiche Sprache kennen. Die abschließende Präsentation der Bilder und Objekte in der Einrichtung bestärkte die Kinder zusätzlich in der Wertschätzung ihres Tuns - und erhöhte bei den Eltern die Akzeptanz für eine Erziehung der Kinder unter ästhetischen Prämissen. Auf Wunsch der Eltern wurde dieses Pilotprojekt verlängert.

Freie Waldorfschule Wöhrden

Das kleine, nur ca. 1.350 Einwohner zählende Wöhrden in Schleswig-Holstein nennt eine Waldorfschule sein Eigen - eine Dorfschule, die die Unter-, Mittel- und Oberstufe beschult. Erst 2007 gegründet, ist diese Waldorfschule ein noch junges Schulprojekt, das für die Gemeinde schon jetzt überaus zukunftsweisend und stabilisierend wirkt: Gerade vor dem Hintergrund, dass in vielen ländlichen Regionen die Schulen geschlossen werden, ist die Etablierung einer Dorfschule mit waldorfpädagogischer Ausrichtung für Wöhrden ein Demographieprojekt allererster Güte - für Familien ein Grund, in Wöhrden zu leben, zu wirtschaften oder dorthin zu ziehen. Die Waldorfschule Wöhrden bietet Kindern neben dem Waldorfabschluss auch alle bekannten staatlichen Schulabschlüsse an. Dieses wichtige Projekt wurde durch eine Anschubfinanzierung gefördert.

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