Archiv Projekte Gesellschaft vor 2016

Stiftung Zukunftsrat Hamburg e.V.

Studie Zukunftsfähiges Hamburg

Wie zukunftsfähig ist Hamburg? Diese Frage beantwortet die Studie Zukunftsfähiges Hamburg. Zeit zum Handeln, die vom renommierten Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie erstellt wurde. Sie ist die erste Studie, die ein umfassendes Nachhaltigkeitsszenario für eine deutsche Großstadt entwirft: Auf Basis der fundierten Analyse der aktuellen Situation Hamburgs - unter Aspekten des Verwaltens, Versorgens, Wachsens, Wertschöpfens, Lebens und Arbeitens - zeigt die Studie, wie sich die Herausforderungen einer nachhaltigen Stadtpolitik in den kommenden Jahren bewältigen lassen. Sie präsentiert innovative Handlungsansätze für Individuum und Politik und bestärkt in der Ambition, Hamburg weiter voranzubringen. Die Studie wurde durch den Zukunftsrat Hamburg, das Diakonische Werk Hamburg sowie den BUND beauftragt und erschien im Herbst 2010 im Dölling und Galitz Verlag. Für seine Initiative zur Studie erhielt der Zukunftsrat Hamburg e.V. eine Unterstützung.

UrbanCamp 2011

Täglich engagieren sich viele Menschen für Hamburg. Durch Initiativen für Umwelt und Gesellschaft gestalten sie diese Stadt, bringen sie weiter und machen sie lebenswerter. Frische Impulse erhielten diese gemeinnützigen Initiativen beim UrbanCamp 2011 im Werkheim in Hamburg. Hier trafen sich namhafte Akteure der lokalen Social-Media-Szene, freiwillig Engagierte, Blogger, Kreative, Entrepreneurs sowie alle, die dies noch werden wollen - mit dem Ziel, in einer offenen Umgebung voneinander zu lernen, Wissen zu teilen sowie Veränderungen, Probleme und Lösungen ihrer jeweiligen Engagements zu diskutieren. Das UrbanCamp fand im innovativen BarCamp-Format statt. Beim BarCamp gibt es keine Zuschauer, sondern ausschließlich Teilnehmer: Diskutiert wird auf der Basis einer Frage oder eines Vortrags in sogenannten Sessions, die alle, denen das Zuschauen und Zuhören zu wenig ist, aktiv in den Austausch einbindet. Durch dieses politisch unabhängige UrbanCamp eröffneten sich neue, spannende Perspektiven für die Hamburger Initiativen.

abgeordnetenwatch.de

Der Vision einer selbstbestimmten Gesellschaft kommt das unabhängige Internet-Portal abgeordnetenwatch.de mit Sicherheit ein Stück näher: Auf abgeordnetenwatch.de können Bürger Abgeordnete und Kandidierende aus dem Bundestag, dem EU-Parlament und sieben Landtagen öffentlich befragen - und diese stehen Rede und Antwort. Dieser Dialog sorgt für Transparenz, vor allem aber sorgt er für Verbindlichkeit in den Aussagen der Politiker: Denn abgeordnetenwatch.de ist ein virtuelles Wählergedächtnis, es archiviert alle Statements und Kommentare. Auch können Bürger auf abgeordnetenwatch.de das Abstimmungsverhalten ihrer Volksvertreter sowie deren Nebentätigkeiten einsehen und ihnen somit kritisch auf die Finger schauen. Seit seiner Gründung in einer Hamburger Kiez-Kneipe im Jahr 2004 hat sich das durch drei hauptberufliche und freie Mitarbeiter organisierte Portal gut etabliert und schreckt nicht mehr allzu viele Politiker. Aufgrund der plötzlich vorgezogenen Hamburgischen Bürgerschaftswahlen 2011 wurde abgeordnetenwatch.de in seiner Arbeit unterstützt.

Bella Donna

Ein Haus von Frauen e.V. in Bad Oldesloe


Der gemeinnützige Verein Bella Donna - Ein Haus von Frauen e.V. ist ein in Schleswig Holstein einmaliges Projekt. Es wurde 1998 durch die ehrenamtliche Initiative von neun Frauen ins Leben gerufen und finanziert sich ausschließlich durch private Mittel. Ob Ausstellungen, Lesungen, Vorträge, Workshops, Meditation, Theater oder private Feiern - im Bella Donna Haus finden Frauen vielseitige Räume für Arbeit, Begegnung, Kultur und Soziales. Ebenso gehören feste Mieterinnen aus dem sozialen und heilerischen Bereich zum Hauskonzept. In dieser Gemeinschaft werden die in unserer Gesellschaft zu wenig berücksichtigten positiven weiblichen Anteile des Füreinandereinstehens, der Wertschätzung und Achtsamkeit erlebbar. Insofern richten sich die Angebote im Haus nicht nur an Frauen sondern auch an Männer und Kinder. Insgesamt versteht sich die Arbeit des Vereins als ein Wirken an der Basis, als ein sichtbares Zeichen gelebter Frauenpolitik, die die Lebens- und Arbeitsbedingungen für Frauen zu verbessern versucht. Durch eine anonyme Spende wurde der Verein in seiner laufenden Arbeit unterstützt.

Entwicklungsforum Bangladesh e.V.

Energie und nachhaltige Entwicklung in den Entwicklungsländern am Beispiel Südasiens

Unter diesem Titel veranstaltete das Entwicklungsforum Bangladesh e.V. im September 2011 eine Tagung in Hamburg. Die Vorträge problematisierten den Zusammenhang von Energie und Zivilisation, von Energieversorgung und Armutsbekämpfung sowie die globale Energielandschaft. Sie erörterten des Weiteren die speziellen Probleme und Potenziale der Energieversorgung in Südasien und stellten ganz konkret Energieprojekte aus Bangladesch sowie Lösungen zur Bewältigung seiner Energiekrise vor. Sich hieran anschließende, moderierte Podiumsdiskussionen sowie Arbeitsgruppen bereicherten den Wissensaustausch über diesen dringlichen Themenkomplex. Musik, Kultur und Kulinarisches aus Südasien gaben der zweitägigen Veranstaltung einen sinnlichen Rahmen.

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