Heilpädagogik

Der erste Weltkongress für Menschen mit Behinderungen

Am 7.-10. September 2017 wird Jekaterinburg, eine der gröβten Städte Russlands, die an der Europa-Asien-Grenze liegt und 1,5 Millionen Einwohner zählt, den ersten Weltkongress für Menschen mit Behinderungen empfangen.

Der Kongress in Jekaterinburg wird das erste weltweiteEreignis dieser Art sein. Diesem Kongress ging eine Reihe von regionalen Veranstaltungen voran — Europäische und nationale Kongresse in Berlin, Prag, Den Haag, Wien, Brüssel, Belgrad, Tiflis, Jerewan, São Paulo, Rio de Janeiro, Buenos Aires, Cali, Bangkok, Moskau und an anderen Orten weltweit.Die Kongressbewegung begann 1998 in Berlin unter dem Motto “In der Begegnung leben” und verbreitete sich in andere Regionen der Welt.

Im Mittelpunkt des Kongresses stehen Menschen mit Behinderungen. Wir erwarten bis zu700 Menschen aus verschiedenen Ländern der Welt, einschliesslich ihrer Begleitpersonen.Wir bitten darum, sich möglichst schnell anzumelden, da die Platzzahl beschränkt ist.Unsere Freiwilligen sind bereit euch zu helfen.Der erste Weltkongress für Menschen mit Behinderungen— ist eine Initiative der Zivilgesellschaft mit der aktiven Unterstützung und Beteiligung von Menschen mit Behinderungen.

Die GTS unterstützt die Stiftung Leben und Arbeiten bei der Finanzierung der Teilnahmekosten einiger Bewohner der Einrichtung.

Mehr Informationen: www.leben-arbeiten.de

Broschüre

Förderung durch die GTS: 5.000 Euro

Projekt "Inklusionszufall"

Das 2015 entstandene Projekt "Inklusionszufall leben", wird auf dem Zukunftskongress "Soziale Zukunft" in Bochum vom 15.-18. Juni 2017 erlebbar werden.

Es hat sich gezeigt, dass wir mit dem Konzept des "Auftritts" mit Kunst und Sozialem Raum eine Chance der Beziehungsqualität erzeugen können, die für alle Akteure- egal, ob Menschen mit oder ohne Behinderung - ein tiefes Erleben schafft, welches nachhaltig berührt, bewegt und Mut macht.

Förderung durch die GTS: 800 Euro

Mehr Informationen: http://www.sozialezukunft.de/

Neue Tische für die Lebensgemeinschaft

Aus guter Eiche tischlern die Betreuten der Lebens- und Arbeitsgemeinschaft Franziskus e.V. 7 große Tische für jeweils sechs Personen und 6 Tische für vier Personen.

Nun sitzen täglich 35 Menschen in der Mensa und erfreuen sich an den wunderschönen durablen Eichentischen. Die Tischler sind mächtig stolz auf ihre Arbeit und sehen jeden Tag beim Mittagsessen ihr Werk in der Mensa.

Projektförderung der GTS: 4000 Euro

Fotoworkshop für Menschen mit Behinderung

das Portrait, das DU und das ICH

Fotografisches Ziel dieses Workshops ist es, im Laufe der Zeit ein bewusstes Portrait von sich selbst oder von einer anderen Person zu fotografieren. Nebenbei erlernen die Teilnehmer den einfachen Umgang mit der Kamera. Durch das immer wiederkehrende Aufbauen des Portrait-Sets zu Beginn der Stunde entwickelt sich eine selbstverständliche Routine und ein angenehmes Miteinander.

Zunächst fotografieren sich die Teilnehmer gegenseitig. Die Wege der Kontaktaufnahme sind sehr verschieden. Die Wahl der Worte ist sehr wichtig. Auch kleine Berührungen können es sein. Ein Portrait zu fotografieren bedeutet immer, in Kontakt zu gehen. Entweder mit dem zu fotografierenden Gegenüber, oder, beim Selbstportrait, auf eine besondere Art mit sich selbst: Mit Hilfe des Selbstauslösers und dem sofortigen Blick auf den Computerbildschirm, auf dem das Bild angezeigt wird, erhalten die Teilnehmer eine sofortige Resonanz zu sich selbst.

Abwechselnd nehmen die Teilnehmer die Rolle des Modells und des Fotografen ein. Dieses fördert ihren Blick auf andere Menschen und den Umgang miteinander. Es stärkt auf besondere Weise das Selbstbild und den Blick auf Andere. Wie wirke ich auf andere, wie sehe ich mich und wie möchte ich sein. Das Spiel mit Mimik und Gestik und der Körpersprache. Es entsteht Resonanz. Und in meiner Erfahrung ist das etwas sehr Heilsames und Verbindendes.

Stetig wächst das Vertrauen der Teilnehmer in ihre Fähigkeiten im Umgang mit der Technik. Langsam wächst das Gefühl für Licht und Schatten. Es entstehen Begegnungen mit dem eigenen Schatten und eine Wahrnehmung von Abstraktionen auf einer anderen Ebene.

Projektförderung der GTS: 3250 Euro

Archiv

Projekte vor 2016

weitere Projekte finden sich in den Jahresberichten der GTS.

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