Solidargemeinschaft Behindertentestament

Die GTS Solidargemeinschaft „Behindertentestament“ hat das Anliegen, Menschen mit Behinderung nach dem Tod der Eltern einen Freund zur Seite zu stellen, der sich darum kümmert, dass alle seine Bedürfnisse, die nicht durch Regelsätze der Sozialsysteme abgedeckt werden, weiterhin erfüllt werden.

Unsere Informationsveranstaltungen

Viele Eltern fragen sich, wer sich um all das kümmert, was ihr Angehöriger mit Behinderung braucht, wenn Sie selbst einmal über die Schwelle des Todes gegangen sind oder den bisherigen Begleitungsdienst an diesem Menschen aus anderen Gründen nicht mehr leisten können. Durch das Behindertentestament und die Einsetzung eines Testamentsvollstreckers („Ziemlich beste Freunde“) ist es möglich, eine lebenslange Begleitung sicherzustellen. Zu diesem Thema führen wir Informationsveranstaltungen zusammen mit der Kanzlei Hohage, May & Partner im Norddeutschen Raum durch.

Ausbildung zum Testamentsvollstrecker

Verbleibende Angehörige wie z.B. Geschwister trauen sich oft die Testamentsvollstreckung nicht zu, da sie keine Fehler machen wollen und ihnen das Thema kompliziert erscheint.

Die GTS bietet Angehörigen Kurse an, in denen sie auf die Aufgabe des Testamentsvollstreckers vorbereitet werden.

Aufbau eines Testamentsvollstrecker Pool

Wenn sich kein Angehöriger oder Freund findet, kann die GTS die Aufgabe der Testamentsvollstreckung und Begleitung eines Angehörigen mit Behinderung via unserem Pool an geschulten und zuverlässigen Testamentsvollstrecker vermitteln.

Testamentsverwaltung durch die GTS

Wenn sich kein Angehöriger für die Vollstreckung des Testaments findet, so kann die GTS dies treuhänderisch übernehmen.

Zusammenarbeit mit Einrichtungen /gemeinsame Projektentwicklung

Um Ideen und Lösungen rund um das Thema zu entwickeln, arbeiten wir mit zahlreichen sozialen Einrichtungen im Norddeutschen Raum zusammen. In dieser Zusammenarbeit werden zukünftige Herausforderungen dargestellt, besprochen und Lösungen entwickelt. Dies kann z.B. durch die Entwicklung von Zusatzangeboten geschehen, die via Vermögen aus Behindertentestaments finanziert werden. Ein anderes Beispiel ist die Entwicklung von Wohnformen um Wohnen im Alter für Menschen mit Behinderung zu ermöglichen.

Fundraising

Viele der Vorhaben werden finanzielle Anstrengungen nötig machen. Daher helfen Zustiftungen und Schenkungen zugunsten der Solidargemeinschaft, um einerseits die Arbeit der Solidargemeinschaft zu ermöglichen und andererseits eine vollständige Teilhabe von Menschen mit Behinderung Wirklichkeit werden zu lassen.

Sprechen Sie uns an, telefonisch, persönlich oder per Mail

Mail: b.kohlhasemaps on@treuhandstelle-hh.de

Eckpunkte zum Behindertentestament

  • Letzter Wille bezüglich Versorgung Ihres Angehörigen mit Behinderung
  • Einsetzung Testametsvollstrecker zur Sicherung Ihres Willens und damit lebenslange Begleitung Ihres Angehörigen
  • Frühzeitige Klärung von Vermögensverhältnissen
  • Möglichkeit der direkten oder freien Zuwendung an Dritte
  • Schulung zum Testamentsvollstrecker durch die GTS
  • Im Erbfall stehen wir dem Testamentsvollstrecker und Angehörigen zur Seite
  • Enge Zusammenarbeit mit den Einrichtungen

Veranstaltungsorte 2017 gesucht

Für Vorträge zum Thema "Behindertentestament" suchen wir Institutionen die gerne Veranstaltungspartner werden möchten. Mehrmals im Jahr bietet die GTS in Zusammenarbeit mit der Sozietät Hohage, May & Partner die Möglichkeit an, einen Vortrag zu diesem Thema ihren Mitgliedern/Freunden kostenlos zu ermöglichen. Mindest Teilnehmerzahl sollten 20 Menschen sein.

- Norddeutscher Raum (von Hamburg/Flensburg/Kiel/Lübeck etc)
- Raum Hannover/Bremen

Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie interessiert sind.

Kontaktperson

Benjamin Kohlhase

freier Mitarbeiter, Koordinator "Solidargemeinschaft Behindertentestament", Online Redaktion und Magazin.

Veranstaltungen

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