Mit Ihrer Spende, Schenkung oder Stiftung geben Sie Menschen eine Zukunft.

2015 haben wir 48 Projekte mit 203.000 Euro gefördert.

Wir gründen und betreuen Solidarge- meinschaften unserer Mitglieder.

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Wir fördern Entwicklung, damit Individualität und Vielfalt erhalten bleibt.

Datenschutzerklärung

 


1. Wer ist für die Datenverarbeitung zuständig und an wen können Sie sich wenden?

Verantwortlich ist:
Gemeinnützige Treuhandstelle Hamburg e.V.
Mittelweg 147
20148 Hamburg

Telefon 040 55619881
gts@treuhandstelle-hh.de

www.treuhandstelle-hh.de

Unser Datenschutzbeauftragter ist:


2. Wofür verarbeiten wir Ihre Daten (Zweck der Verarbeitung) und auf welcher Rechtsgrundlage?

Im Rahmen einer Zusammenarbeit, z.B. wenn Sie eine Spende zugunsten unserer gemeinnützigen Arbeiten leisten oder z.B. eine Patenschaft zusagen, werden Daten über Ihre Person sowie die für die Zusammenarbeit notwendigen Daten erhoben, erfasst, gespeichert, verarbeitet, abgefragt, genutzt, übermittelt usw. Insgesamt spricht man von der „Verarbeitung“ Ihrer Daten. Dieser Begriff der „Verarbeitung“ bildet den Oberbegriff über alle diese Tätigkeiten. Die Verarbeitung von Daten ist aus Datenschutzgründen nur möglich, wenn eine gesetzliche Grundlage dies vorschreibt oder dies erlaubt oder Sie als Kunde oder Spender hierzu Ihre Einwilligung erteilt haben.

Typischerweise erfassen wir im Falle einer Spende Ihren Namen, Ihre Adresse, Ihre Bankverbindung und Ihre Wünsche und Vorgaben hinsichtlich der Verwendung Ihrer Spende. Neben diesen spendenbezogenen Verarbeitungen bedarf es auch einer verwaltungsmäßigen Abwicklung Ihrer Spende. Dies bedingt im Wesentlichen die Verarbeitung Ihrer Daten zur Erstellung einer Zuwendungsbescheinigung, zum Nachweis gegenüber dem Finanzamt über unsere gemeinnützige Tätigkeit und deren Geldquellen, der Jahresabschluss/- Rechnungsprüfung, zur Geltendmachung, Ausübung sowie Verteidigung von Rechtsansprüchen, usw. Ferner erfolgen Datenverarbeitungen auch zu festgelegten Zwecken z.B. zur Betreuung und Wartung von IT-Systemen und Anwendungen.

Die Grundlage dafür, dass wir Ihre Daten datenschutzrechtlich verarbeiten dürfen, ergibt sich hauptsächlich daraus, dass Sie uns Ihre Einwilligung erteilen. Auf dieser Grundlage gibt es unterschiedliche Gesetze und Verordnungen, die uns eine Verarbeitung der Daten erlauben.

Genannt sei hier insbesondere die sog. EU Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO), z.B. Art. 6, 9 DS-GVO, die auch in Deutschland gilt. Daneben finden sich Grundlagen im deutschen Recht, etwa in dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG), insbesondere § 22 BDSG6 und im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB), sowie in den §§ 630 ff. BGB, die eine Verarbeitung Ihrer Daten voraussetzen.


3. Wer bekommt Ihre Daten?

Die an der Verwendung Ihrer Spende, Patenschaftszusage oder ähnlichen Vorgängen beteiligten Personen innerhalb der Gemeinnützigen Treuhand stelle haben Zugriff auf Ihre Daten, wozu etwa die Mitarbeiterinnen in unserem Kundenservice und Antragsmanagement gehören, aber auch die Mitarbeiterinnen in unserem Rechnungswesen und deren Vorgesetzte. Ihre Daten werden also von unserem Fachpersonal oder unter dessen Verantwortung verarbeitet. Dieses Fachpersonal unterliegt einer strikten arbeitsvertraglichen Geheimhaltungspflicht.

Ihre Daten werden im Rahmen der Zweckbestimmung unter Beachtung der jeweiligen datenschutzrechtlichen Regelungen und etwaiger vorliegender Einwilligungserklärungen erhoben und in Einzelfällen an Dritte übermittelt. Als derartige Dritte kommen insbesondere in Betracht:

  • unsere Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Rechtsanwälte
  • unsere Dienstleister zur Erbringung der Kommunikationsaufgaben
  • Partnerorganisationen, die von uns gemeinnützig gefördert werden

Die von uns beauftragten Dienstleister sind sämtlich durch einen sog. Auftragsdatenverarbeitungs-Vertrag (ADV) in strikter, rechtlich verbindlicher Form zur Einhaltung der Datenschutzbestimmungen verpflichtet.


4. Wie lange werden Ihre Daten gespeichert?

Die Gemeinnützige Treuhandstelle ist insbesondere gegenüber den Finanzbehörden verpflichtet, die Herkunft und die ordnungsgemäße Verwendung der eingehenden Spenden, Zustiftungen und Schenkungen zu dokumentieren und im Prüfungsfall zu beweisen. Daher halten wir uns in der Regel an den steuerrechtlichen Grundsatz, entsprechende Unterlagen und Daten für 10 Jahre zu speichern.

Auch sonstige sog. Geschäftsbücher, Inventare, Bilanzen und sonstige zu führende Bücher müssen zehn Jahre lang aufbewahrt werden. Für digitale Aufzeichnungen gilt die zehnjährige Speicherfrist ebenfalls. Empfangene oder abgesandte Geschäftsbriefe müssen wir hingegen grundsätzlich nur sechs Jahre lang aufbewahren

Die 10-Jahresfrist entspricht im Übrigen auch der allgemeinen Regel in § 199 Abs. 3 BGB.


5. Welche Datenschutzrechte haben Sie?

Wenn die Verarbeitung Ihrer Daten auf einer Einwilligung beruht, die Sie der Gemeinnützigen Treuhandstelle und den von ihr vertretenen Treuhandstiftungen gegenüber erklärt haben, dann steht Ihnen das Recht zu, Ihre Einwilligung jederzeit zu widerrufen. Diese Erklärung können Sie – schriftlich / per Mail / Fax – an uns richten, siehe Ziffer 1. Einer Angabe von Gründen bedarf es dafür nicht. Ihr Widerruf gilt allerdings erst ab dem Zeitpunkt, zu dem Sie diesen aussprechen. Er hat keine Rückwirkung. Die Verarbeitung Ihrer Daten bis zu diesem Zeitpunkt bleibt rechtmäßig.

Weiterhin stehen Ihnen sog. Betroffenenrechte zu, d.h. Rechte, die Sie als im Einzelfall betroffene Person ausüben können. Diese Rechte können Sie uns gegenüber gelten machen. Sie ergeben sich aus der EU Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO), die auch in Deutschland gilt:

  • Recht auf Auskunft, Art. 15 DS-GVO
    Sie haben das Recht auf Auskunft über die Sie betreffenden gespeicherten personenbezogenen Daten

  • Recht auf Berichtigung, Art. 16 DS-GVO
    Wenn Sie feststellen, dass unrichtige Daten zu Ihrer Person verarbeitet werden, können Sie Berichtigung verlangen. Unvollständige Daten müssen unter Berücksichtigung des Zwecks der Verarbeitung vervollständigt werden.

  • Recht auf Löschung, Art. 17 DS-GVO
    Sie haben das Recht, die Löschung Ihrer Daten zu verlangen, wenn bestimmte Löschgründe vorliegen. Dies ist insbesondere der Fall, wenn diese zu dem Zweck, zu dem sie ursprünglich erhoben oder verarbeitet wurden, nicht mehr erforderlich sind.

  • Recht auf Einschränkung der Verarbeitung, Art. 18 DS-GVO
    Sie haben das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung Ihrer Daten. Dies bedeutet, dass Ihre Daten zwar nicht gelöscht, aber gekennzeichnet werden, um ihre weitere Verarbeitung oder Nutzung einzuschränken.

  • Recht auf Widerspruch gegen unzumutbare Datenverarbeitung, Art. 21 DS-GVO
    Sie haben grundsätzlich ein allgemeines Widerspruchsrecht auch gegen rechtmäßige Datenverarbeitungen, die im öffentlichen Interesse liegen, in Ausübung öffentlicher Gewalt oder aufgrund des berechtigten Interesses einer Stelle erfolgen.

  • Recht zur Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde wegen Datenschutzverstößen
    Unabhängig davon, dass es Ihnen auch freisteht, gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, haben Sie das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung Ihrer Daten datenschutzrechtlich nicht zulässig ist. Dies ergibt sich aus Art. 77 EU Datenschutz-Grundverordnung. Die Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde kann formlos erfolgen.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.


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